Aufbäumen der Dollarbären
Zuletzt haben doch die Dollarbären die Oberhand gewonnen und beim EUR-USD-Kurs für einen Ausbruch aus der alten Handelsspanne nach oben gesorgt. Fundamental ist der Dollarpessimismus nicht zu rechtfertigen. In der kommenden Woche werden die Konjunkturdaten erneut zeigen, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal wieder kräftig wächst. Mit dem Durchbrechen wichtiger technischer Marken ist aber zweifelhaft, ob dies dem Dollar spürbar hilft. Kurzfristig scheinen die Aufwärtsrisiken beim EUR-USD-Kurs zu dominieren.Die Dollarbären haben nun doch die Oberhand gewonnen. EUR-USD ist aus seiner alten Handelsspanne nach oben ausgebrochen. Dabei halfen die Charttechnik, die recht illiquide Marktlage und fehlende Impulse von fundamentaler Seite. Die wirtschaftlichen Gegebenheiten können den Dollarpessimismus nicht erklären. Im Gegenteil: die in der kommenden Woche anstehenden US-Konjunkturdaten sollten bestätigen, dass die US-Wirtschaft die Rezession überwunden hat und im dritten Quartal wieder kräftig wachsen wird.Allerdings bleibt abzuwarten, ob der Markt die erfreulichen US-Daten auch positiv für den Dollar wertet oder ob er wieder in das alte Muster "gute US-Daten = steigender Risikoappetit = schwächerer Dollar" zurückfällt. Wir gehen davon aus, dass mit dem Durchbrechen wichtiger technischer Marken das Risiko für EUR-USD kurzfristig nach oben weist und schließen einen Test der Hochs vom Dezember 2008 bei 1,4720 nicht aus. Dennoch haben die letzten Wochen gezeigt, dass Marktteilnehmer mehr und mehr Fundamentaldaten, die für eine kräftige konjunkturelle Erholung in den USA sprechen, nicht vollkommen ignorieren. Insofern sollten unseres Erachtens den Dollarverlusten Grenzen gesetzt sein und EUR-USD auf absehbare Zeit wieder in die 1,400-1,4450 Handelsspanne zurückfallen. Mittelfristig sind wir weiterhin überzeugt, dass die wirtschaftlichen Fakten für eine deutliche Dollaraufwertung sorgen werden.
Auf das Pfund sehen wir nach wie vor schwere Zeiten zukommen. Nach der Sitzung der Bank of England bildet die Veröffentlichung der Inflationsdaten kommende Woche eine neue zu überwindende Hürde. Steigen die Verbraucherpreise stärker als erwartet, werden die Zweifel an der Politik der Bank of England zunehmen. Das Pfund dürfte in diesem Fall abgestraft werden.
sexta-feira, 11 de setembro de 2009
segunda-feira, 7 de setembro de 2009
SMMS Update 07.09.2009
AUD/USD 1 h, an ugly trade, mainly because of low liquidity due to holidays. First entry 0.8520, exit at first RSI touch 0.8510. Second entry 0.8570, exit after RSI trendline break 0.8540. In this case the RSI trendline was already in overbought territory, so a break was likely to happen and so it did. Summary 40 pips profit 1 unit.

NZD/USD 1 h stubborn bid, and again thin holiday liquidity made this a trade you want to forget soon. As there was also a bearish harmonic pattern developing and kiwi the most overvalued currency in the moment for me, i was holding this trade until a trendline RSI break (and not ready to exit at trendline touch for breakeven.) Entry 0.6930, exit 0.6915. 15 pip profit, 1 unit

NZD/USD 1 h stubborn bid, and again thin holiday liquidity made this a trade you want to forget soon. As there was also a bearish harmonic pattern developing and kiwi the most overvalued currency in the moment for me, i was holding this trade until a trendline RSI break (and not ready to exit at trendline touch for breakeven.) Entry 0.6930, exit 0.6915. 15 pip profit, 1 unit
sexta-feira, 4 de setembro de 2009
Wochenvorschau Devisenmaerkte (Commerzbank)
Die engültige Entscheidung lässt auf sich warten
In der kommenden Woche dürften erneut die Impulse fehlen, um EUR-USD aus der 1,40- 1,45 Handelsspanne zu treiben. Schließlich ist der Datenkalender äußerst mager. Insofern werden die Devisenmärkte wohl weiterhin auf die Aktienmärkte schauen. Das Pfund könnte im Umfeld der Sitzung der Bank of England erneut unter Druck geraten.
In den kommenden Tagen wird der Devisenmarkt auf andere Märkte schauen, um sich Impulse zu holen. Denn der Datenkalender ist ziemlich leer, aus den USA stehen nach dem heutigen Arbeitsmarktbericht lediglich die Handelbilanz und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf dem Programm. Insofern ist damit zu rechnen, dass sich der Devisenmarkt einmal mehr nach dem Aktienmarkt richten wird. Dabei wird EUR-USD wohl weiterhin in einer Spanne zwischen 1,40 und 1,45 handeln. Einen Ausbruch aus dieser Spanne nach unten könnte es allenfalls bei einem massiven Einbruch der Aktienmärkte geben.Ansonsten spielt im Augenblick am Aktienmarkt die allgemeine Einschätzung der Aussichten für die Weltwirtschaft immer noch eine größere Rolle als der relative Vergleich zwischen den einzelnen Ländern. Die meisten Zentralbanken verweisen zwar auf die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung, bleiben aber vorsichtig, was die weitere Entwicklung anbelangt.Dieser vorsichtige Optimismus auf der einen Seite und die unterschwellige Zukunftsangst auf der anderen Seite spiegeln sich auch im Markt wieder. Je nachdem, welche Stimmungslage gerade vorherrscht, legt EUR-USD zu oder geht zurück. Ein Vergleich zwischen den einzelnen Währungsräumen fällt dem Markt angesichts der aktuell in fast allen Länden nahezu synchronen Erholung der Indikatoren noch schwer. Die endgültige Entscheidung für oder gegen den Dollar wird daher noch eine Zeitlang auf sich warten lassen.Auch wenn das Fahrwasser für das Pfund kurzfristig ruhiger werden könnte, dürfte die Währung tendenziell unter Druck bleiben. Daran werden vermutlich auch erfreuliche Wirtschaftsdaten (Industrieproduktion, Handelsbilanz) nichts ändern. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Bank of England wiegen eindeutig schwerer. Bei der Sitzung der BoE kommende Woche werden diese Zweifel kaum aus der Welt geschaffen werden. Schließlich scheint die Diskrepanz zwischen der Ausweitung der quantitativen Lockerung und anziehenden Inflationserwartungen zu groß. Daher dürfte das Pfund weiter schwächeln und insbesondere am kommenden Donnerstag wieder unter verstärkten Verkaufsdruck kommen.
In der kommenden Woche dürften erneut die Impulse fehlen, um EUR-USD aus der 1,40- 1,45 Handelsspanne zu treiben. Schließlich ist der Datenkalender äußerst mager. Insofern werden die Devisenmärkte wohl weiterhin auf die Aktienmärkte schauen. Das Pfund könnte im Umfeld der Sitzung der Bank of England erneut unter Druck geraten.
In den kommenden Tagen wird der Devisenmarkt auf andere Märkte schauen, um sich Impulse zu holen. Denn der Datenkalender ist ziemlich leer, aus den USA stehen nach dem heutigen Arbeitsmarktbericht lediglich die Handelbilanz und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf dem Programm. Insofern ist damit zu rechnen, dass sich der Devisenmarkt einmal mehr nach dem Aktienmarkt richten wird. Dabei wird EUR-USD wohl weiterhin in einer Spanne zwischen 1,40 und 1,45 handeln. Einen Ausbruch aus dieser Spanne nach unten könnte es allenfalls bei einem massiven Einbruch der Aktienmärkte geben.Ansonsten spielt im Augenblick am Aktienmarkt die allgemeine Einschätzung der Aussichten für die Weltwirtschaft immer noch eine größere Rolle als der relative Vergleich zwischen den einzelnen Ländern. Die meisten Zentralbanken verweisen zwar auf die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung, bleiben aber vorsichtig, was die weitere Entwicklung anbelangt.Dieser vorsichtige Optimismus auf der einen Seite und die unterschwellige Zukunftsangst auf der anderen Seite spiegeln sich auch im Markt wieder. Je nachdem, welche Stimmungslage gerade vorherrscht, legt EUR-USD zu oder geht zurück. Ein Vergleich zwischen den einzelnen Währungsräumen fällt dem Markt angesichts der aktuell in fast allen Länden nahezu synchronen Erholung der Indikatoren noch schwer. Die endgültige Entscheidung für oder gegen den Dollar wird daher noch eine Zeitlang auf sich warten lassen.Auch wenn das Fahrwasser für das Pfund kurzfristig ruhiger werden könnte, dürfte die Währung tendenziell unter Druck bleiben. Daran werden vermutlich auch erfreuliche Wirtschaftsdaten (Industrieproduktion, Handelsbilanz) nichts ändern. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Bank of England wiegen eindeutig schwerer. Bei der Sitzung der BoE kommende Woche werden diese Zweifel kaum aus der Welt geschaffen werden. Schließlich scheint die Diskrepanz zwischen der Ausweitung der quantitativen Lockerung und anziehenden Inflationserwartungen zu groß. Daher dürfte das Pfund weiter schwächeln und insbesondere am kommenden Donnerstag wieder unter verstärkten Verkaufsdruck kommen.
segunda-feira, 31 de agosto de 2009
Unvalid setup, Update 31.08.2009

Today I will show an example of an invalid trade setup with this strategy. Japanese election yesterday gave victory to a party considered to have not that much problems with a strong YEN. Althought the result was pretty much already baked in the cake, the YEN still managed to rallye after the release. Although in the end the strategy would work out even in this case, a technical strategy setup is NOT valid during fundamental news releases!!!
sexta-feira, 28 de agosto de 2009
Coomerzbank Wochenvorschau Devisen
Positive US-Zahlen unterstützen wieder den Dollar
Der Dollar gerät nach guten US-Daten nicht mehr unter Druck, sondern kann zuletzt sogar von ihnen profitieren. Mit dieser wieder ?normalen? Reaktion ist eine wichtige Voraussetzung für einen zukünftig stärkeren Dollar geschaffen. Auch die Daten der nächsten Woche sollten den Dollar unterstützen.EUR-USD konnte auch in der letzten Woche keine klare Richtung einschlagen. Daraus zu schließen, dass alles beim Alten geblieben ist, wäre allerdings ein Trugschluss. Vielmehr deutet sich immer mehr an, dass der Dollar nicht mehr unter guten Fundamentaldaten aus den USA leidet. Über viele Monate war der Dollar stets unter Druck geraten, wenn US-Konjunkturdaten eine Erholung der Wirtschaft signalisierten und der Risikoappetit damit wieder anzog. Wir haben stets darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche Konstellation nicht dauerhaft sein kann.Die jüngsten Datenveröffentlichungen aus den USA (Verbrauchervertrauen, Auftragseingang und Häuserdaten) haben die Erwartungen durchweg übertroffen. Zuletzt konnte der Dollar von guten Daten gegenüber dem Euro sogar profitieren. Auch wenn dies bisher noch nicht zu einem stärkeren Abwärtstrend in EUR-USD geführt hat, da der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten den Dollar als Fluchtwährung unattraktiver macht, ist die ?normale? Reaktion von EUR-USD auf US-Daten ein wichtiger Hinweis auf einen künftig aufwertenden Dollar. Die in der kommenden Woche anstehenden Daten aus den USA dürften dem Dollar weiter Auftrieb verleihen. So dürfte der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe erstmals seit Januar 2008 wieder über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen sein. Zudem dürften die Arbeitsmarktdaten am Freitag eine weitere Verlangsamung des Stellenabbaus signalisieren. Anders als im Euroraum dürfte der Arbeitsmarkt in den USA das Schlimmste bereits hinter sich haben. Auch davon wird der Dollar in den nächsten Monaten profitieren.Das britische Pfund gehört derzeit zu den schwächsten Währungen im G10-Universum. Es wird immer deutlicher, dass der Markt mittlerweile Zweifel an der Geldpolitik der BoE hegt. Insbesondere die Ausweitung der Wertpapierkäufe der Notenbank um weiter 50 Mrd GBP erscheint nach den jüngsten Inflationsdaten problematisch. Letztlich steigt die Gefahr, dass es der BoE nicht gelingt, die Inflation unter Kontrolle zu halten, wenn die Wirtschaft sich erholt. Da derzeit selbst gute Daten vom Immobilienmarkt vor diesem Hintergrund zu EUR-GBP- Käufen genutzt werden, dürfte die Pfundschwäche noch einige Zeit anhalten.
Der Dollar gerät nach guten US-Daten nicht mehr unter Druck, sondern kann zuletzt sogar von ihnen profitieren. Mit dieser wieder ?normalen? Reaktion ist eine wichtige Voraussetzung für einen zukünftig stärkeren Dollar geschaffen. Auch die Daten der nächsten Woche sollten den Dollar unterstützen.EUR-USD konnte auch in der letzten Woche keine klare Richtung einschlagen. Daraus zu schließen, dass alles beim Alten geblieben ist, wäre allerdings ein Trugschluss. Vielmehr deutet sich immer mehr an, dass der Dollar nicht mehr unter guten Fundamentaldaten aus den USA leidet. Über viele Monate war der Dollar stets unter Druck geraten, wenn US-Konjunkturdaten eine Erholung der Wirtschaft signalisierten und der Risikoappetit damit wieder anzog. Wir haben stets darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche Konstellation nicht dauerhaft sein kann.Die jüngsten Datenveröffentlichungen aus den USA (Verbrauchervertrauen, Auftragseingang und Häuserdaten) haben die Erwartungen durchweg übertroffen. Zuletzt konnte der Dollar von guten Daten gegenüber dem Euro sogar profitieren. Auch wenn dies bisher noch nicht zu einem stärkeren Abwärtstrend in EUR-USD geführt hat, da der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten den Dollar als Fluchtwährung unattraktiver macht, ist die ?normale? Reaktion von EUR-USD auf US-Daten ein wichtiger Hinweis auf einen künftig aufwertenden Dollar. Die in der kommenden Woche anstehenden Daten aus den USA dürften dem Dollar weiter Auftrieb verleihen. So dürfte der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe erstmals seit Januar 2008 wieder über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen sein. Zudem dürften die Arbeitsmarktdaten am Freitag eine weitere Verlangsamung des Stellenabbaus signalisieren. Anders als im Euroraum dürfte der Arbeitsmarkt in den USA das Schlimmste bereits hinter sich haben. Auch davon wird der Dollar in den nächsten Monaten profitieren.Das britische Pfund gehört derzeit zu den schwächsten Währungen im G10-Universum. Es wird immer deutlicher, dass der Markt mittlerweile Zweifel an der Geldpolitik der BoE hegt. Insbesondere die Ausweitung der Wertpapierkäufe der Notenbank um weiter 50 Mrd GBP erscheint nach den jüngsten Inflationsdaten problematisch. Letztlich steigt die Gefahr, dass es der BoE nicht gelingt, die Inflation unter Kontrolle zu halten, wenn die Wirtschaft sich erholt. Da derzeit selbst gute Daten vom Immobilienmarkt vor diesem Hintergrund zu EUR-GBP- Käufen genutzt werden, dürfte die Pfundschwäche noch einige Zeit anhalten.
SMMS Strategy Weekly Results 23-28.08.2009
This last week of holiday month August with its unpredictable, unreasonable moves due to low liquidity we got no valid trade setup, and thats good so.
terça-feira, 25 de agosto de 2009
Marktkommentar Devisen Heleba 15.08.2009
Sind es zunehmend die Exit-Strategien der Notenbanken, die die Marktteilnehmer in den kommenden Quartalen beschäftigen werden? Jedenfalls konnte der Euro den positiven Impuls vom Freitag nicht in die neue Woche retten, während die europäischen Aktienmärkte weiter freundlich tendierten und in den USA erst im späten Handel die Gewinne abgegeben wurden. Die Reaktion des EUR-USD-Kurses auf die sehr guten Hausverkaufszahlen in den USA vom Freitag ? zunächst stieg der Euro deutlich an, gab diese Gewinne dann aber schnell ab und notierte sogar unter dem Ausgangsniveau ? könnte ein weiteres Mosaiksteinchen in dem Auflösungsprozess der bisweilen gültigen Korrelation sein (vgl. FX Daily vom 24. Aug. 2009). Signale für einen baldigen Ausstieg aus der extrem expansiven Geldpolitik gibt es zwar weder dies- noch jenseits des Atlantiks. Dennoch: Die Frage, welche Zentralbank zuerst die Geldpolitik strafft, wird für den Devisenmarkt von entscheidender Bedeutung sein. In der Vergangenheit begann die US-Notenbank in der Regel mit Zinserhöhungen, wobei die Zinszyklen von EZB und Bundesbank sowohl in der Amplitude als auch in der Geschwindigkeit zudem weniger ausgeprägt waren. Dies sind Indizien für unsere Einschätzung, dass mittel- und langfristig die Zinswende der Fed zugunsten des Dollars wirkt.
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